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    Tafel für den AK-Literatur Jena
    ... soeben gefunden, 4.8.2010.
    1973 Literatur, Lyrik, Lobeda
    AK Literatur Jena

    Und dann ist auch am 17. Juni 2010 ein Denkmal für die politische Verfolgten 1945 bis 1989 eingeweiht worden.
    Verfolgte 45-89 Jena
    Die Festrede hielt Roland Jahn.

    Welterbe hinter Stacheldraht?
    FAZ-Logo
    Unter den neunhundert Unesco-Welterbestätten finden sich nur wenige, die an Inhumanität und Verbrechen erinnern. Und Deutschland hat noch gar keine solche Gedenkstätte beantragt. Heute beginnt in Brasilien die Welterbe-Konferenz der Unesco.

    Zitat: Siegfried Reiprich von der Gedenkstätte Hohenschönhausen, dem zentralen Untersuchungsgefängnis der Stasi in Berlin, hält nichts von Reihen- und Rangfolgen: „Es ist unmoralisch, die Opfer der beiden Diktaturen gegeneinander auszuspielen. Natürlich war die DDR nur ein Wurmfortsatz des totalitären Sowjetimperiums und um Größenordnungen weniger kriminell als die NS-Diktatur.“


    P.S.: Seit dem 1. Februar bin ich Leiter der Stiftung sächsicher Gedenkstätten zur Erinnerung an die Opfer politischer Gewaltherrschaft.
    Linke, hört die Signale! Tissy Bruns zur Anti-Gauck-Haltung.
    Der Tagesspiegel bringt eine wichtige Lehre der Bundespräsidentenwahl am 30. Juni, den Umgang der Linkspartei mit der SED-Diktatur, auf den Punkt:

    Gauck charakterisiert diese Diktatur in einem Nachwort zum „Schwarzbuch des Kommunismus“ nach sorgfältiger Abwägung als totalitär. Und selten ist das Vergangenheitsgedruckse der Linken erbärmlicher auf den Punkt gebracht worden als vom linken Flügel der Linken. Der leitet daraus als Anti-Gauck-Formel ab: „Er setzt links und rechts gleich und verharmlost damit den Faschismus.“ Im Klartext bedeutet der Satz: Weil wir linken Deutschen den konkurrenzlos bösen Hitler haben, dürfen wir die Verbrechen linker Vergangenheiten getrost verharmlosen.

    Und genau hier liegt der Denkfehler nicht weniger Funktionäre in geschichtspolitischen Auseinandersetzungen. Mögen sie in der Offenen Gesellschaft, in der Demokratie ankommen!
    Gratulation Christian Wulff, viel Glück und viel Erfolg!

    Kommentar: Daß ich Joachim Gauck unterstützt habe, ist bekannt.. Aber nicht, weil Wulff kein guter, sondern weil Gauck meiner bescheidenen Meinung nach ein besserer Präsident gewesen wäre. So ist es eben in der Demokratie. Aber nun ist Christian Wullf unser Bundestpräsident. Ich hatte die Ehre, ihn schon 1998 als jungen Oppositionsführer mit Herz für die friedlichen Revolutionäre der ehemaligen DDR kennenzulernen, erlebte ihn dann erneut in Berlin und in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, und ich unterschreibe den Glückwunsch unseres Bürgerbüros für die Opfer der SED-Diktatur an ihn aus voller Überzeugung und sehr gerne.
    Siegfried Reiprich


    40 Jahre JG Jena-Stadtmitte
    "Von der JG gingen Impulse aus, sich kritisch mit Staat, Gesellschaft und Kirche und mit sich selbst auseinander zu setzen und auf Veränderungen zu drängen".

    Video von Freunden aus Jena - seid alle herzlich gegrüßt!

    Euer Siegfried.
    Hilferuf aus Kirgisien - die Welt soll es wissen
    Diesen Text bekam ich von Claudia Schefke über Freya Klier zugesandt. Was können wir tun? Weitergeben und uns an unsere Volksvertreter wenden, siehe abgeordnetenwatch.de
    Siegfried Reiprich


    -----Original Message-----
    Date: Mon, 28 Jun 2010 22:07:12 +0200
    Subject: Fw: Hilfeschrei aus Kirgisien
    From: "Freya Klier" [...]
    To: [...]

    Ich gebe es auch an Nicht-Journalisten weiter... Freya Klier

    ----- Original Message -----
    From: claudiaschefke@aol.com
    [...]
    Sent: Monday, June 28, 2010 3:12 AM
    Subject: Hilfeschrei aus Kirgisien

    Liebe Freunde und Kollegen,

    bitte nehmt Euch ein wenig Zeit und lest den Text weiter unten. Eine Bekannte bat mich, ihn an Medienleute weiterzuleiten. Ich weiss, es passiert viel in der Welt und man kann nicht alles verfolgen. Aber dieser Text ging mir doch sehr nah; er ist wenige Tage alt und authentisch. Der "Hilfeschrei" stammt von einem jungen Mädchen aus Osh in Kirgisien, wo seit einiger Zeit ein Bürgerkrieg herrscht und über den weltweit kaum berichtet wird. Wenn Ihr irgendwie mit einem Bericht, Artikel, etc. helfen koennt, meldet Euch bitte; ich gebe gern die Kontaktdaten weiter.
    Weiterlesen auf Seite: 1
    GAUCK FOR PRESIDENT - wer sonst?
    Montagsdemonstranten und Ost-Prominente unterstützen Gauck

    Zahlreiche DDR-Bürgerrechtler rufen zur Wahl Joachim Gaucks auf...

    Hier die Bürgerinitiative Gauck als Bundespräsident
    in Leipzig.

    Und die Online Unterstützung auf Gaucks Seite - einfach anklicken.


    Mein Abschied aus der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen
    In der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen haben am Freitag, 19.02., prominente Experten darüber diskutiert, wie in Zukunft an die beiden totalitären Diktaturen in Deutschland erinnert werden soll. Die Veranstaltung fand statt anlässlich der Berufung des stellvertretenden Gedenkstättendirektors Siegfried Reiprich zum Geschäftsführer der Stiftung Sächsische Gedenkstätten.

    Abschied vom stellvertretendem Direktor der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, Reden Hubertus Knabe, Michael Wolffsohn

    Und hier meine Schlußwort, die frei gehaltene Rede, endlich aufgeschrieben: - Download: Verabschiedung HSH, Rede Siegfried Reiprich, Berlin 19.2.10
    Ich danke Heinz Kuttnik, der eine schöne DVD produziert hat, ohne die ich die Rede so nicht mehr zusammen bekommen hätte.

    Hier die Schlüsselübergabe von Siegfried Reiprich an Hubertus Knabe:

    Schlüsselübergabe






    Und dieser Blick aus dem Fenster meines Büros im ehemaligen Stasiknast ist nun Geschichte - wenn auch unvergessliche...
    B-Ref im Hof 12-2005

    Sächsische Zeitung: Interview mit Siegfried Reiprich zur Perspektive der Gedenkstätte Zeithain
    Elbradweg soll bis Lager gehen

    Herr Reiprich, Sie sind jetzt gut hundert Tage Geschäftsführer der Gedenkstättenstiftung. Wie sehen Sie den Start?

    Ich habe mich seit frühester Jugend in Weimar mit dem Nationalsozialismus – später auch mit Entsetzen mit dem Stalinismus – auseinander gesetzt. Ich habe versucht zu verstehen, wie so etwas im 20. Jahrhundert möglich war. Deshalb ist die Arbeit als Geschäftsführer der Stiftung gewissermaßen die Krönung meiner Laufbahn. Sie bietet unglaubliche Chancen, an einem philosophisch durchdachten Konsens beim Umgang mit den Zivilisationsbrüchen von Nationalsozialismus und Stalinismus mitzuarbeiten.



    DIE ZEIT über Bewegung in der sächsischen Gedenkstättenlandschaft
    Gedenkstätten
    Fast ein Wunder

    In den Konflikt um Sachsens Gedenkstätten kommt Bewegung – auch dank des Zentralrats der Juden

    Es ist nur wenige Jahre her, dass die prekären Worte fielen: »Die roten Knüppel waren genauso hart wie die braunen.« Sie kamen aus dem Mund eines ehemaligen Häftlings des Stasi-Knastes im sächsischen Bautzen. Sie entsprangen der Verärgerung eines Menschen, der sich und seine Leidensgenossen als »Opfer zweiter Klasse« empfand, weil den Verfolgten und Gequälten des DDR-Regimes lange Zeit nicht die gleiche politische Anerkennung zuteilwurde wie denen der NS-Zeit. Viele, die ein ähnlich schlimmes Schicksal hatten wie dieser frühere Häftling, dürften seiner Aussage beipflichten. Doch jeder, der sich um einen verantwortungsvollen Umgang mit der Geschichte bemüht und weiß, wie verhängnisvoll ein derartiges Opferkonkurrenzdenken ist...

    ...So verdächtig einfach es auch klingen mag: Das heraufdämmernde »Wunder von Sachsen« wäre wohl kaum denkbar, säßen nicht an entscheidenden Stellen mit Sabine von Schorlemer, Stephan Kramer und Siegfried Reiprich drei Neulinge, die in ihren ersten Amtsmonaten noch keine Gelegenheit zum Resignieren hatten. Denn es kann kein Zufall sein...



    Volto santo - das wahre Antlitz Christi
    "Europa ist zur Seele der globalisierten Welt geworden. Die Seele Europas ... ist das Christentum. Die Seele des Christentums ist immer noch die Katholische Kirche, ob es uns gefällt oder nicht."
    Erinnerung ist eine Form der Begegnung (Kahlil Gibran)
    23. Februar 2010, 19.30 Uhr, Kaisersaal Erfurt, Salon Schumann, Futterstraße 15/16, 99084 Erfurt
    Überlegungen zur Bedeutung von Zeitzeugen für die Geschichtsschreibung und die Bildungsarbeit am Beispiel der Gedenkstätte Andreasstraße (ehem. Erfurter Stasigefängnis).

    Podium
  • Siegfried Reiprich, Direktor der Stiftung Sächsische Gedenkstätten, ehem. Gedenkstätte Hohenschönhausen
  • Prof. Dr. Rolf Gröschner, Professor für Öffentliches Recht und Rechtsphilosophie Universität Jena, Mitautor der Studie zur Sozialen Lage der Opfer des SED-Regimes in Thüringen
  • Frank Karbstein, Vorsitzender des Trägervereins Gedenkstätte Amthordurchgang
  • Prof. Dr. Peter Maser, Vorsitzender des Expertengremiums des Thüringer Kultusministeriums 2008 zur Beratung der Nutzungskonzepte Andreasstraße
  • Moderation: Matthias Gehler, MDR

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    Zentralrat der Juden in Deutschland kehrt in die Stiftung Sächsische Gedenkstätten zurück
    Leipziger Volkszeitung vom 8. Januar 2010

    Külow muss endlich sein Mandat abgeben - PE Junge Liberale Sachsen
    "Es ist unerträglich wie Herr Külow die Geschichte weiter zu verklären versucht. Schon aufgrund seiner Biografie ist Siegried Reiprich als neuer Gedenkstättendirektor geeignet. Er hat sich gegen das sozialistische Regime der DDR gestellt und große Repressalien auf sich genommen. Volker Külow hingegen diente der Diktatur freiwillig und ist bis heute Stolz auf seine Taten. Anscheinend stört es ihn, dass Siegfried Reiprich zusammen mit weiteren Mitarbeitern der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen in den letzten Jahren maßgeblich zur weiteren Aufklärung der Verbrechen der Staatssicherheit beigetragen hat."

    ...vollständiger Text

    Kommentar: Spitzel gegen Bürgerrechtler, Die WELT
    Von Sven Felix Kellerhoff
    9. Dezember 2009, 04:00 Uhr

    So dreist muss man erst einmal sein: Ausgerechnet der sächsische Landtagsabgeordnete Volker Külow attackiert Siegfried Reiprich, den gestern ernannten neuen Direktor der Sächsischen Gedenkstätten zur Erinnerung an die Opfer politischer Gewaltherrschaft.Seine Berufung sei eine "üble Provokation" der Nazi-Opfer sowie eine "gravierende personelle und erinnerungspolitische Fehlentscheidung".Um die Chuzpe zu würdigen, die hinter dieser Attacke steht, muss man sich die Personen anschauen, um die es geht.Reiprich ist bisher stellvertretender Direktor der Stasiopfer-Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen. Schon mit 18 Jahren stellte er sich 1973 in seiner Geburtstadt Jena gegen das SED-Regime, wurde jahrelang von der Stasi bespitzelt, mit "Zersetzungsmaßnahmen" drangsaliert, aus politischen Gründen exmatrikuliert und schließlich 1981 ausgebürgert. Auch im Westen behielt die Stasi ihn im Blick, und bis 1989 war er mit einem Einreiseverbot für die DDR belegt.

    Volker Külow hat eine andere politische Biografie: Der Diplomlehrer für Marxismus-Leninismus spitzelte als IM "Ostap" an der Leipziger Karl-Marx-Universität für die Stasi, verriet kritische Studenten und Professoren, aber auch einen afghanischen Kommilitonen. Külows Berichte, die zum Großteil erst 2007 entdeckt wurden, umfassen meist viele eng beschriebene Seiten und sparen kaum eine Banalität aus. Der Spitzel wurde für seine Dienste für DDR-Verhältnisse hervorragend bezahlt: Mal gab es 350 Ost-Mark, mal 100, mindestens einmal auch ungleich viel wertvollere 50 D-Mark. Als diese Details bekannt wurden, bekannte sich Külow trotzig zu seinen Spitzeleien und sitzt die Vorwürfe seither aus - unterstützt von der Linkspartei in Sachsen. Ein Verfahren zum Mandatsentzug, das überhaupt nur in Sachsen möglich ist, scheiterte an Formalien. Natürlich hatte seine Partei sich hinter den IM gestellt.
    ...vollständiger Artikel
    oder - Download: Die WELT: Spitzel gegen Bürgerrechtler

    Kühlows Biographie, inklusive Stasi-Outing auf Wikipedia
    oder
    - Download: IM Ostap alias Dr. (m/l) Kühlow

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